Aktuelles

 

18.05.2019
Unser Dank geht an Tilo und Sebastian, die mit mir am Samstag den Zaun an der Hundeanlage weiter eingebaut haben! Jetzt können alle Bereiche wieder genutzt werden.
U. Bär

 

 

17.05.2019
... neuer Rasen soll hier wieder wachsen.

16.05.2019
Wieder Erdarbeiten auf unserer Wiese am Katzen- und Kleintierhaus.
>>> Wir bekommen schnelles Internet! <<< ;-)

In den nächsten Tagen kann es zu Behinderungen bei der Zufahrt zum Tierheim kommen. Am Tierheim beginnen ab ca. 13.05.2019 die Tiefbauarbeiten für den Breitbandausbau der Telekom in Bloaschütz.

 

15.05.2019

Immer noch etwas Holz abzugeben, für eine
kleine Spende an das Tierheim!

  

 

09.05.2019
Quelle: TASSO-Newsletter
Die schwere Suche nach einer Wohnung <<<
Viele Vermieter lehnen Tierhalter als Mieter ab.

30.04.2019
Wir sagen herzlichen Dank an Sebastian S. aus Panschwitz-Kuckau für die schnelle Hilfe beim Einbau der Zaunfelder in der Hundeanlage und für die Geldspende!
In den kommenden Tagen werden dann die restlichen 2 Zaunfelder wieder eingebaut und somit können unsere Hunde wieder alle Ausläufe nutzen.

 

30.04.2019
- Fällen der letzten Pappeln auf dem Tierheimgelände -
(mit Sondergenehmigung, Landratsamt Bautzen, Naturschutzbehörde)

Unser besonderer Dank geht an die Agrofarm Göde, die uns genehmigt hat, die Bäume auf ihr Feld fallen zu lassen.
Danke auch an die Firma Knorre, die männlichen ehrenamtlichen Helfer - die alles mit vorbereitet haben und an die Spender - die uns die finanzielle Ausstattung dafür gegeben haben.

 

Unsere letzte Pappel <<< 

28.04.2019
Fundtier - Gesundbrunnen

24.04.2019
Vermutlich wieder eine Aussetzung eines Tieres in der Stadt Bautzen, Vorraum Postfiliale, Postplatz.

 

Ostern 2019
Kaufen Sie bitte zum Osterfest nur Eier von wirklich glücklichen Hühnern >>> https://www.tierschutzbuero.de/eier-recherche/
Quelle: Deutsches Tierschutzbüro e. V. https://www.tierschutzbuero.de/

 

18.04.2019
Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen ehrenamtlichen Helfern, die uns regelmäßig im Tierheim helfen sowie bei allen Spendern die uns mit Geld oder Sachspenden unterstützen! Allen ein schönes Osterfest!

 

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13.04.2019

Unser lieber Pepe ist über die Regenbogenbrücke gegangen.

Zugang im Tierheim am 13.05.2010 (Fundhund, Bischofswerda).

11.04.2019

Nochmals vielen Dank an die 2 fleißigen Mitglieder vom Bürgerbündnis Bautzen e. V. die heute das Dach im Katzenfreigehege fertig gedeckt haben!

05.04.2019

Wir bedanken und sehr herzlich für die Hilfe vom Bürgerbündnis Bautzen e. V. die uns das Dach im Katzenfreigehege gedeckt haben.

Nochmals vielen Dank!

04.04.2019
Das Katzenholzhaus im Freigehege des Tierheims ist nun langsam in die Jahre gekommen und war undicht.

 

04.04.2019

Unsere liebe Gerda ist über die Regenbogenbrücke gegangen.

Zugang im Tierheim 24.05.2018 (Verwahrung durch Veterinäramt)

 

 

15.03.2019

Herzlichen Dank an den Spender ..... für die Wildblumenmischung und Blühmischung Bienenweide!

 

13.03.2019 >>> Gerda Pflegestelle wurde gesucht.

Feuerwehr Salzenforst 12.03.19

10./11.03.2019

Wieder hat uns der Sturm eine der alten Pappeln "gefällt". Diese sollte jetzt noch mit gefällt werden. Die Feuerwehr Salzenforst wird uns wieder Hilfe leisten und dafür bedanken wir uns jetzt schon sehr herzlich!

 

 

Für die Finanzierung der Fällung der letzten 3 alten Pappeln freuen wir uns über Ihre Hilfe durch eine Geldspende! Verwendungszweck "Alte Pappeln". Finanzielle Hilfe

Video-Beitrag <<< OLHS TV - Vielen Dank für den Beitrag!

 

 

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Nochmals herzlichen Dank an die Ortsfeuerwehr Salzenforst!

09.03.2019
Unser Dank geht an Herrn Siller und die DEBAG!

 

08.03.2019
Unser großer Dank geht an die fleißigen Leute der BAO Bautzen!

Die alten Einbauten vom Freigehege für unsere Katzen aus Zimmer 3 waren altersbedingt verschlissen.
Jetzt haben unsere Schützlinge wieder eine neue Klettermöglichkeit.

Nochmals vielen herzlichen Dank!

 

 

Do 28. Feb. 2019

Quelle: TASSO-Newsletter
Leben mit Tier und Kind
Kinderwunsch und Tierhaltung verbinden!

Weitere Informationen: Kind und Hund, Kind und Katze, Hygiene und Tier

 

 

26.02.2019

Wir bedanken uns sehr herzlich bei Mareen H. für die 10 kg Grassamen für unser Freifläche vor dem Katzen- und Kleintierhaus. Sowie für die Futterspende für unsere Seniorin Gerda (Spezialfutter).

 

 

 

Heute ist die große Spende von "Futter statt Böller" bei uns angekommen und wir bedanken uns bei allen Spendern sehr herzlich! Sowie beim Team vom www.tierschutz-shop.de

  
Vielen Dank sagt auch Lisa, unser sensibles Dackelmix-Mädchen.

21.02.2019

Für unsere neue Fläche vor dem Katzen- und Kleintierhaus suchen wir nun Unterstützung!

Wir benötigen eine größere Menge Grassamen und 2 Bäume die nicht mehr 20-30 Meter hoch werden, aber etwas das Bild abrunden und auch im Sommer etwas Schatten spenden, sowie Platz für unsere einheimischen Vögel.

Hilfsangebote bitte an den Tierheimleiter Herrn Bär Telefon 035937 80290.

 

 

12.02.2019
Die erste Sachspende von Karin von Grumme-Douglas Stiftung ist eingetroffen.
               Herzlichen Dank dafür!

 

12.02.2019
Herzlichen Dank lieber Tierfreund Kai N. aus Bautzen für die Sägearbeiten!

 

04.02.2019
Auch im & am Tierheim gibt es Probleme durch die große Schneemenge die am Sonntag gefallen war!

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Am Sonnabend, 02.02.2019 erreichte uns eine traurige Nachricht von der Pflegestelle von unserem Asko.

- Asko ist über die Regenbogenbrücke gegangen. -

Unser Senior Asko war auf der neuen Pflegestelle richtig aufgelebt und hatte noch ein paar schöne Monate dort verlebt.

Unser Dank geht an Claudia und Norbert! Sie haben sich sehr gut um Asko gekümmert.
Herzlichen Dank auch an die Tierarztpraxis in Tetta für die sehr gute Betreuung.

 

 

Kalender 2019 - ehemalige Tierheimtiere -

Kalender 2019
Tierschutzverein Bautzen
Fotos Regine Konkel

Noch ein paar wenige Exemplare können erworben werden. Der Erlös geht als Spende an das Tierheim. Fragen Sie bitte telefonisch Mo. - Fr. 9-12 Uhr & 13-16 Uhr im Büro des Tierheims nach.
Abholung bitte zu unseren Öffnungszeiten: Di. - Fr. 13-16 Uhr & Sa./So. 11-16 Uhr

 

Noch viele unserer Schützlinge im Tierheim und auf unseren Pflegestellen warten auf ein neues, schönes und dauerhaftes Zuhause! Besuchen Sie uns doch einmal zu unseren Öffnungszeiten! Di. - Fr. 13 - 16 Uhr & Sa./So./Feiertag 11 - 16 Uhr

>>> Katzen   Hunde   Kleintiere <<<

Die hier gezeigte Katze ist ein "Beispielfoto" und könnten auch schon vermittelt sein.

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Rückblick 2018 & wir sagen Danke!

 

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Bloaschütz, 05.01.2019
Vielen Dank den Organisatoren der Spendenaktion und vielen Dank den vielen Spendern!

 

 

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Aktion vom Tierschutz-Shop

Ergebnis Futter statt Böller

Herzlichen Dank an alle Spender!

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Wir sagen DANKE!!!

14.11.2018
Wir sagen vielen Dank Herr Günter M. aus B. für das Multifunktionsgerät! Es hilft uns sehr!


Mit E-Start & Lampe
+ Auffangbehälter + Schneefräse  

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27.10.2018 - Sturmschaden ist beseitigt durch die Ortsfeuerwehr Salzenforst! Vielen Dank!!!

Sturmschaden
23./24.10.2018

Die Planungen zur Fällung der alten Bäume war so gut wie abgeschlossen und nun ist uns wieder ein Baum im Hundegehege umgefallen und hat unseren Zaun beschädigt.

Wer kann uns helfen? Bitte beim Tierheimleiter Herrn Bär oder seiner Vertretung Frau Zorn melden!  Telefon: 035937 80290

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Quelle: TASSO-Newsletter

Abschied nehmen ist schwer

Wenn der tierische Freund auf einmal nicht mehr da ist.

Jahrelang war das geliebte Tier ein wichtiger Teil des Lebens. Es wurde täglich versorgt, brachte seine Menschen zum Lachen und sorgte hin und wieder auch für etwas Verzweiflung, wenn es mal wieder etwas angestellt hatte. Die vielen unvergesslichen gemeinsamen Momente mit dem tierischen Freund bereichern unseren Alltag auf ganz besondere Weise. Doch das Leben eines Haustieres endet in der Regel lange vor dem seines Halters und so kommt irgendwann die schwerste Zeit: Der Abschied.

Dem Schmerz kann niemand entgehen, doch auf einiges, was mit dem Lebensende des tierischen Freundes verbunden ist, können sich Tierhalter durchaus vorbereiten, damit sie im Ernstfall nicht zusätzlich zu ihrer Trauer mit anderen Entscheidungen überfordert werden. Der heutige TASSO-Newsletter beleuchtet verschiedene Aspekte dieses unausweichlichen Themas. Unter anderem auch die Frage
„Neues Tier, ja oder nein?“
, die von vielen Tierhaltern natürlich ganz unterschiedlich beantwortet wird.

Was tun, wenn der gemeinsame Weg zu Ende ist?

Wenn der tierische Begleiter stirbt, ist das für uns Menschen sehr hart. Meist waren die Tiere jahrelang unsere treusten Begleiter und engsten Freunde. Manchmal geht es ganz plötzlich vorbei. Zu der großen Trauer kommen dann auch Überlegungen, mit denen man sich eigentlich noch Zeit lassen wollte: Was soll mit den sterblichen Überresten des treuen Freundes passieren? Wir haben einige Möglichkeiten für Tierhalter aufgeführt und raten dazu, sich frühzeitig für einen Weg zu entscheiden, damit im Ernstfall keine überhasteten und unüberlegten Entscheidungen getroffen werden müssen, die später vielleicht bedauert werden.

Haustierbestattung im eigenen Garten 

Eine besonders beliebte und schöne Möglichkeit ist der heimische Garten. „Die gesetzliche Regelung erlaubt es, Heimtiere auf einem dem Tierhalter gehörenden Gelände‘, also im eigenen Garten, zu begraben“, weiß die für TASSO tätige Rechtsanwältin Ann-Kathrin Fries. In der Durchführungsverordnung zum Tierische Nebenprodukt-Beseitigungsgesetz sind die weiteren Voraussetzungen zu finden. „Das Tier darf nicht an einer ansteckenden Krankheit oder einer Seuche gestorben sein, zudem darf das Grundstück weder in einem Wasserschutzgebiet noch in unmittelbarer Nähe zu öffentlichen Wegen und Plätzen liegen“, erläutert Ann-Kathrin Fries weiter. Da der Körper des verstorbenen Tieres mit einer ausreichenden, mindestens aber 50 cm starken Erdschicht, gemessen vom Rand der Grube bedeckt sein muss, ist es beim heimischen Begräbnis wichtig, die Grube tief genug auszuheben. Einen Meter tief sollte sie schon sein.

Beim Tierarzt lassen 

Wenn das Haustier beim Tierarzt gestorben ist, informiert dieser die Halter sicherlich auch gerne über die verschiedenen Möglichkeiten. Die meisten Tierärzte bieten an, sich um den Körper des verstorbenen Tieres zu kümmern. Das bedeutet allerdings in der Regel, dass das Tier zur kommunalen Tierkörperbeseitigung gebracht wird. Dort wird der Körper des Tieres dann zu Tierfett oder Tiermehl verarbeitet. Das kostet zwischen 20 und 30 Euro. Der Halter kann sein Haustier auch selbst dort hinbringen und vor Ort Abschied nehmen. Viele Menschen möchten ihre geliebten Haustiere jedoch auf eine würdevollere Art und Weise bestatten.

Eine Urne mitnehmen

Weiterhin besteht die Möglichkeit, den Vierbeiner in einem Tierkrematorium einäschern zu lassen. Die Kosten sind sehr unterschiedlich und variieren je nach Größe und Gewicht des Tieres. Sie hängen auch davon ab, ob es alleine oder zusammen mit anderen verbrannt wird. Wird es alleine kremiert, sind die Kosten deutlich höher (im Durchschnitt rund 300 Euro), aber dafür kann der Halter die Asche seines tierischen Freundes auch mit nach Hause nehmen.

Letzte Ruhestätte Tierfriedhof

Im Trend liegen zurzeit auch Tierfriedhöfe. In vielen Städten gibt es bereits diese letzte Ruhestätte speziell für Haustiere. Eine schöne wenngleich teure Lösung. Schon für die Beisetzung fallen einige hundert Euro an, hinzu kommt die Miete für das Grab. Vereinzelt gibt es sogar schon Friedhöfe, auf denen sich Menschen gemeinsam mit ihren Tieren begraben lassen können, zum Beispiel in Essen. Dort können verstorbene Hunde und Katzen bestattet werden, und wenn Herrchen oder Frauchen sterben, wird ihre Urne neben der des Tieres begraben.

Für welchen Weg Sie sich auch entscheiden, wir wünschen allen, die sich dieser schweren Situation stellen müssen, viel Kraft.

https://www.tasso.net/Service/Wissensportal/Hundehaltung/Haustier-Bestattung

https://www.tasso.net/Service/Wissensportal/Hundehaltung/Neues-Tier-ja-oder-nein

https://www.tasso.net/Service/Wissensportal/Hundehaltung

Quelle: TASSO-Newsletter  

Haustierbestattung
http://www.tierbestattung-dresden.de/

 

 

Wildtiere als Touristenattraktion

Das grausame Geschäft mit Angst und Schmerz

Wilde Tiere sind aufregend. Auf Tuchfühlung gehen mit imposanten und fremden Lebewesen, die man häufig höchstens aus dem Zoo kennt – das verspricht ein besonderes Erlebnis zu werden. Deswegen gibt es in beliebten Urlaubsländern zahlreiche Angebote mit „niedlichen“, „kleinen“, „freundlichen“ Tieren. Dahinter steht aber in der Regel nur eines: Tierquälerei.
Grausamer Folter, Schmerzen, Angst und unzumutbare Lebensbedingungen gehören für Wildtiere, die als Touristenattraktionen herhalten müssen, zum Alltag. Damit Elefanten es zulassen, dass Touristen sie streicheln oder auf ihnen reiten, wird zuvor mit grausamsten Methoden ihr Wille gebrochen, sie werden gefügig gemacht und bleiben doch immer eine unberechenbare Gefahr. Auch Kamele werden häufig mit Schlägen „trainiert“, müssen stundenlang in der sengenden Hitze warten und schließlich lange Strecken laufen. Niedliche Löwenbabys zum Streicheln wurden zuvor häufig ihrer Mutter entrissen und zwangsweise vom Menschen aufgezogen. Damit für die Menschen keine Gefahr besteht, werden den Tieren dann auch mal Zähne oder Krallen entfernt oder sie werden mit Betäubungsmitteln ruhiggestellt. Rechtfertigt der kurze Moment, in dem Touristen Spaß haben, dieses Leid?

https://www.tasso.net/

Reisen ohne Tierleid

Worauf sollten Urlauber achten, um tierschutzkonform zu reisen?
© TASSO e.V. / Silke Steinsdörfer

Friedliche Begegnungen mit freilebenden Tieren aus sicherer Distanz können ein Höhepunkt auf Reisen sein.

Ferne Länder, exotische Abenteuer und eine aufregende Zeit – das wünschen sich viele Urlauber, wenn sie auf Reisen gehen. Sie möchten Ungewöhnliches entdecken und in fremde Kulturen eintauchen. Leider begegnen Touristen auf ihren Reisen aber auch zahlreiche Angebote, die für Tiere großes Leid bedeuten. Doch worauf müssen wir bei unseren Urlauben achten? Was sollten wir meiden, wenn wir möglichst tierfreundlich reisen möchten? Petra Zipp, bei TASSO zuständig für den Auslandstierschutz, gibt in unserem Interview einige Tipps und Anregungen.

TASSO: Petra, tierschutzkonform reisen, was bedeutet das?

Petra Zipp: Das bedeutet für mich, dass man auf seiner Reise auf vermeintliche Attraktionen mit Tieren verzichtet, für die Tiere gequält werden und leiden müssen. Und sich bewusst schon bei der Buchung für ein Hotel und Reiseprogramm ohne Tierquälerei zur eigenen Erheiterung entscheidet.

Ist das wirklich ein so großes Problem?

Ja, leider ist es immer noch gerade in ferneren Ländern üblich, Touristen mit tierischen Attraktionen zu locken. Vielerorts wird beispielsweise angeboten, dass Reisende auf Elefanten reiten oder Wildtiere streicheln können. Häufig im Angebot sind auch immer noch Shows mit Delfinen, Orcas, Affen, Elefanten und Großkatzen. Zum Teil werden die Tiere dafür einfach aus der Wildnis gefangen, unter tierschutzwidrigen Bedingung gehalten, mit gewaltsamen Methoden gefügig gemacht und dressiert. Zum Beispiel werden Elefanten „gezähmt“, indem sie gefesselt und so lange mit Stöcken geschlagen werden, bis ihr Widerstand gebrochen ist und sie sich ihrem Schicksal willenlos ergeben. Auch Stierkämpfe sind leider in einigen Ländern immer noch im Veranstaltungsprogramm zu finden. Kutschfahrten, strapaziöse Reitausflüge mit Pferden, Eseln und Kamelen oft in größter Hitze sollten nicht gedankenlos gebucht werden. Auch der Besuch eines Hunderennens in Irland fördert das Leid der Tiere.

Hast Du einen Tipp, was jeder Einzelne tun kann?

Zunächst natürlich auf die entsprechenden Angebote verzichten. Erst, wenn die Anbieter merken, dass kein Interesse an ihren tierquälerischen „Attraktionen“ besteht, wird sich etwas ändern. Darüber hinaus sollten sich Reisende schon bei der Buchung ihres Urlaubs informieren und am besten nur Reiseveranstalter auswählen, die solche Angebote nicht im Programm haben. Natürlich ist es wichtig, den Reiseveranstaltern das auch mitzuteilen. Wenn sie erfahren, dass gerade dieser Verzicht sie für Urlauber attraktiv macht, werden sie solche Angebote auch in Zukunft bewusst meiden. Viele Veranstalter dokumentieren den Verzicht bereits in ihren Reiseangeboten. Am Urlaubsort sollten Touristen auch auf die Speisen achten, die ihnen angeboten werden. Das Fleisch der Tiere kommt häufig nicht aus tierschutzkonformer Haltung und nicht immer isst man wirklich das, was man erwartet. Der Hundefleischverzehr ist in einigen asiatischen Ländern leider immer noch an der Tagesordnung. Am tierfreundlichsten und sichersten wäre es natürlich, ganz auf Fleisch zu verzichten.

Macht ein Urlaub denn überhaupt noch Spaß und bietet Erholung, wenn auf so vieles verzichtet werden muss?

Natürlich! Gerade in fernen Ländern bietet die für uns fremde Kultur doch jede Menge zu entdecken und zu bestaunen. Eine atemberaubende Landschaft zu genießen geht auch, wenn man nicht auf dem Rücken eines Tieres hindurchreitet, das dafür brutal „gezähmt“ worden ist. Natur und Menschen haben so viel zu bieten, da muss man wirklich auf nichts verzichten. Und natürlich macht alles gleich noch mal so viel Spaß, wenn man weiß, dass kein Tier dafür leiden muss. Außerdem gibt es ja auch häufig die Gelegenheit, friedliche Begegnungen mit frei lebenden Tieren zu haben oder diese aus angemessener Distanz ohne Störungen zu beobachten. Und wer unbedingt Kontakt zu Tieren haben möchte, kann sich auch bei seriösen Tierrettungs- oder Hilfsaktionen vor Ort engagieren, sie besuchen und ihre Arbeit unterstützen. Sinnvoll ist es natürlich, sich bereits zu Hause gründlich über Einrichtungen vor Ort zu informieren, die man dann auch bei einem tierischen Notfall kontaktieren kann.

Vielen Dank für Deine Zeit, Petra. Wir hoffen, dass viele Menschen in diesem Sommer möglichst tierfreundlich verreisen.

Kastration von Katzen <<< >>> https://www.tasso.net/

 

Kalender 2019 + Ferien, Feiertage Sachsen

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